Zur Atom-Debatte der CDU Schleswig-Holstein sagt der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Steffen Regis:

Die Überlegungen unseres Koalitionspartners für eine neuerliche Atomkraft-Debatte zeigen, dass moderne Wirtschaftspolitik grün und nicht schwarz ist. Wir haben diese Hochrisikotechnologie in breitem gesellschaftlichem Konsens überwunden. Es ist grober Unsinn, Laufzeitverlängerungen zu debattieren, während in Schleswig-Holstein die innovativsten Unternehmen in der Branche erneuerbarer Energien sitzen. Man zweifelt nicht nur an der energie-, sondern vor allem an der wirtschaftspolitischen Kompetenz der CDU. Wir Grüne setzen auf diese Unternehmen und Technologien der Zukunft. Die CDU täte uns allen etwas Gutes, wenn sie ihre Kraft daran setzen würde, um die hausgemachten wirtschafts- und energiepolitischen Blockaden in Berlin und Bayern aufzulösen.

Nach fast 60 Jahren Atomkraft in Deutschland gibt es noch immer keinerlei Aussicht auf ein Endlager und die Reaktorunfälle der Vergangenheit zeigen, dass nur eines sicher ist: das Risiko. Der Jamaika-Koalitionsvertrag spricht hierzu eine unmissverständliche Sprache „Schleswig-Holstein wird den Atomausstieg konsequent fortsetzen.“ Wir gehen davon aus, dass die CDU sich auch künftig hieran halten wird.

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